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Über mich & meine Arbeit
Axel Drathschmidt
Herzlich willkommen bei "Freude am Leben"!
Mein Name ist Axel Drathschmidt und ich bin in einer Familie von spirituellen Handwerkern im schönen Land Brandenburg aufgewachsen. Schon früh wurde mir das Wünschelrute gehen und das Sammeln von Baumharzen und Pflanzen vermittelt, was meine Verbindung zur Natur und ihren Kräften gestärkt hat. Das Arbeiten mit verschiedenen Materialien war für uns selbstverständlich und hat meinen kreativen Horizont erweitert.
Auf dieser Seite möchte ich meine Vielseitigkeit im Handwerk und meine Faszination für die Welt jenseits des Greifbaren präsentieren. Besonders am Herzen liegen mir das Feng-Shui und die Erdheilung, die ich seit meiner Kindheit in verschiedenen Situationen erfahren und praktiziert habe.
Mit über 40 Jahren Erfahrung möchte ich mein Wissen und meine Fähigkeiten weitergeben. Es ist mir eine Freude, Menschen dabei zu unterstützen, mehr Harmonie und Ausgeglichenheit in ihr Leben zu bringen. Lassen Sie sich von meiner Leidenschaft für das Handwerk und die Spiritualität inspirieren und entdecken Sie gemeinsam mit mir die Schönheit der Natur und ihrer Kräfte.
Gemeinsam mit meiner unschätzbaren, facettenreichen Aromaexpertin Martina kreieren wir ständig neue einzigartige Düfte und Räuchermischungen.
Wir praktizieren zusammen buddhistische Rituale der sogenannten Erdheilung, um das Land oder den Wohnort von seiner gestressten Energie zu befreien und wieder mit positiver Energie zu beleben.
Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrer Reise zu begleiten und Ihnen dabei zu helfen, mehr Freude am Leben zu finden. Willkommen bei "Freude am Leben"!
Unser Dank gilt all unseren Mentoren vor allem unseren Eltern, mein Onkel Gerhard Drathschmidt, Lama Ole Nydahl, Feng-Shui-Großmeister Yes Lim, Dr. phil. Christian Rätsch, Anusati Thumm, Jo Resatsch, Kurt L. Nübling.
Ein paar Geschichten mit meinen Mentoren.
Ein Besuch von meinem Lehrer Großmeister Jes Lim
Wir waren mitten in den Bauarbeiten, konzentriert, staubig, im Rhythmus des Handwerks, als plötzlich etwas geschah, womit keiner von uns gerechnet hatte:
Feng Shui Großmeister Jes Lim stand vor uns.
Es war kein geplanter Termin, keine Ankündigung, kein Anlass.
Er war einfach da – ruhig, aufmerksam, mit dieser stillen Präsenz, die ihn seit jeher auszeichnet.
Dass er überhaupt zu uns kam, verdanke ich meinem Freund Adam. Ohne sein offenes Wort, ohne seine spontane Einladung wäre dieser Moment nie entstanden. Es war einer dieser seltenen Augenblicke, in denen sich Wege kreuzen, weil jemand im richtigen Moment das Richtige sagt.
Großmeister Jes Lim sah sich um, ohne Eile, ohne Ritual. Sein Blick war präzise, sachlich, erfahren – ein Blick, der nicht nur Räume liest, sondern auch Menschen begleitet. Zwischen uns war sofort diese vertraute Ebene, die nur entsteht, wenn ein Lehrer über Jahre hinweg mehr vermittelt hat als Wissen.
Er sprach wenig.
Doch das Wenige traf genau den Punkt: ein Hinweis, klar und nüchtern formuliert, der meine Sicht auf das Projekt veränderte. Kein Zauber, keine Symbolik – nur Erfahrung, Beobachtung und ein Satz, der nachwirkte.
Sein Besuch dauerte nicht lange.
Aber er erinnerte mich daran, wie wertvoll es ist, einen Lehrer zu haben, der im richtigen Moment auftaucht – und Freunde, die solche Begegnungen möglich machen.
Eine Erinnerung an Christian Rätsch
Wenn ich dieses Bild betrachte, denke ich an die vielen Seminare und Vorträge zurück, die ich bei Christian Rätsch besucht habe. Er war jemand, der nicht nur über Räucherstoffe, Pflanzen und Rituale sprach – er lebte sie. Seine Demonstrationen hatten dieselbe ruhige Intensität wie der Moment auf dem Foto: konzentriert, geerdet, voller Respekt für das Material und die Menschen, die ihm zusahen.
Rätsch inspirierte mich nicht durch Theorie, sondern durch seine eigene Lebenserfahrung. Er hatte unzählige Pflanzen, Harze und Räucherstoffe selbst erforscht, oft im direkten Austausch mit indigenen Völkern, deren Wissen er ernst nahm und deren Traditionen er mit großer Sorgfalt dokumentierte.
Seine Vorträge waren nie esoterisch, nie abgehoben. Sie waren ethnobotanisch präzise, wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig zutiefst menschlich. Er sprach über Pflanzen wie über alte Freunde – mit Respekt, Neugier und einer Prise Humor.
Und dann waren da seine Bücher.
Eine ganze Bibliothek, die er der Welt hinterlassen hat: Werke über Pflanzen, Mythen, Räucherstoffe, Ethnopharmakologie und die kulturelle Bedeutung von Ritualen. Jedes davon trägt seine Handschrift – gründlich, leidenschaftlich, offen für Erfahrung und Forschung zugleich.
Dieses Bild erinnert mich an all das:
an die Stille eines Raumes, in dem Rauch aufsteigt,
an die Konzentration eines Menschen, der etwas zeigt, das er wirklich kennt,
und an die vielen Momente, in denen Christian Rätsch mich gelehrt hat, Pflanzen nicht nur zu benutzen, sondern zu verstehen.
Christian Rätsch bei einem Räucherseminar
Eine Erinnerung an einen Phowa Kurs mit meinem Lehrer Ole Nydahl
Es gibt Begegnungen, die das eigene Leben nicht nur berühren, sondern dauerhaft ausrichten. Für mich gehört Lama Ole Nydahl zu diesen Menschen. Als Lehrer und Mentor hat er mir eine Sicht auf den Geist eröffnet, die zugleich radikal klar, herausfordernd und zutiefst befreiend ist.
Eine meiner stärksten Erinnerungen ist der Phowa‑Kurs in Kassel – eine Praxis, die im Diamantweg-Buddhismus als Vorbereitung auf den Moment des Sterbens gilt. Dort, in dieser Mischung aus Stille, Konzentration und kraftvoller Übertragung, wurde mir bewusst, wie direkt und unverstellt Oles Art ist, die Lehren der Karma‑Kagyü‑Linie nach Thaye Dorje zu vermitteln. Keine Mystifizierung, kein Ausweichen – nur der klare Hinweis auf das, was im Geist möglich ist.
Ein Weg, der bleibt
Diese Kurse – und auch die privaten Begegnungen, die ich mit ihm erleben durfte – haben mein Leben nachhaltig geprägt.
Nicht durch große Worte, sondern durch Erfahrung:
- die unmittelbare Präsenz eines Lehrers, der seit Jahrzehnten unermüdlich unterwegs ist, um die Lehren Buddhas in den Westen zu bringen
- die Verbindung zu einer lebendigen Linie, die eine der vier Hauptrichtungen des tibetischen Buddhismus bildet
- die Ermutigung, Meditation und Alltag nicht zu trennen, sondern als ein einziges Feld von Möglichkeiten zu sehen
Ole hat immer betont, dass der Diamantweg ein Laienweg ist – ein Weg für Menschen, die mitten im Leben stehen, mit Beziehungen, Arbeit, Verantwortung. Vielleicht hat mich genau das so tief angesprochen: die Vorstellung, dass Freiheit nicht im Rückzug liegt, sondern im klaren, mutigen Blick auf das eigene Erleben.
Was bleibt, wenn man zurückschaut
Wenn ich heute an diese Zeit denke, spüre ich Dankbarkeit.
Nicht im Sinne von Verehrung, sondern im Sinne einer echten, transformierenden Begegnung.
Die Phowa‑Praxis, die Belehrungen, die Gespräche – all das hat mir Werkzeuge gegeben, die mich bis heute tragen. Werkzeuge, die mich lehren, den Geist zu beobachten, statt ihm ausgeliefert zu sein. Werkzeuge, die mich erinnern, dass Freude, Mut und Klarheit nicht von außen kommen, sondern aus der eigenen Natur.